A.R. PENCK
A. R. Penck – Ausstellung Grafik von 1979 – 1998 in der Versicherungskammer Bayern, München – vom 14.10.09 bis 24.01.10
| 14.10.09 | bis | 24.01.10 |
“„Als ich in den Westen kam, hatte ich das Gefühl, in meine Kindheit zurückzufallen und zugleich in eine Science-Fiction-Welt versetzt zu sein. Die Zeit blieb stehen und lief gleichzeitig weiter. Das war schon ein sehr merkwürdiges Gefühl, das an die Identität rührte.“ (A.R. Penck in: Kunst heute, Nr. 6, Köln 1990) (mehr)
A.R. Penck – Ausstellung “Das grafische Werk” Saale Galerie, Saalfeld vom 26.06.10 bis 17.08.10
| 27.06.10 18:00 | bis | 17.08.10 18:00 |
| 27.06.10 18:00 | bis | 17.08.10 18:00 |
Saale-Galerie
Brudergasse 9
07318 Saalfeld
Ausstellung A.R. Penck – das grafische Werk im Kunstraum Hilden, 29.08.09 bis 30.10.09
| 29.08.09 14:00 | bis | 30.09.09 14:00 |
Kunstraum des Gewerbeparks Süd
Hofstraße 64, Hilden
Info unter 0211 – 54 22 13 10
Vernissage 29.09.08, 17 Uhr
Begrüßung durch den Bürgermeister Günter Scheib
Einführung durch Marie Rolka, M.A.
A.R. Penck Ausstellung – Museum Weserburg – 01.08.09 nid 17.01.09
60 Jahre Grundgesetz, 20 Jahre Mauerfall und Wiedervereinigung. In den Jahren 2009 / 2010 gedenken wir in Deutschland vieler historischer Ereignisse, die die Entwicklung unseres Landes entscheidend bestimmt haben. Die Weserburg, Bremens Museum für moderne Kunst, nimmt diese Gedenktage zum Anlass einer zweiteiligen Ausstellungsreihe, in deren Zentrum das Thema Deutschland steht. Den Auftakt dieser thematischen Fokussierung bildet die Ausstellung „A.R. Penck – Deutschland“, der im kommenden Jahr die Ausstellung „Freibeuter der Utopie“ folgen wird.

- A.R. Penck: Polnischer Reiter 1, 1983, Sammlung Böckmann © A.R. Penck Courtesy Galerie Michael Werner, Köln, Berlin und New York
- (mehr)
A.R. Penck Ausstellung in Schloss Zichy bei Budapest
| 16.05.09 | bis | 16.08.09 |
Vom 16. Mai bis zum 16. August ist eine große A.R. Penck Ausstellung in Ungarn zu besuchen.
Wie kaum ein anderer deutscher Künstler löste A.R. Penck durch seinen individuellen Stil einen Schub in der allgemeinen Entwicklung der Künste in Deutschland aus. Bereits in der DDR thematisiert Penck immer wieder die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft. Mit seiner unverwechselbaren Art abstrahiert der Künstler Figuren und Symbole und kreiert ein universales Vokabular, in dem die Erinnerung an den Beginn der Malerei mit der Gegenwart und der modernen Naturwissenschaft zu einem innovativen Bildkosmos verschmilzt.
Schloss Zichy
2027 Zsámbék
Zichy tér 3
Öffentlicher Verkehr: Fernbus vom Széna tér
Tel. 06 30 / 335 1458
A.R. Penck – Biografie
1939
Geboren am 5. Oktober als Ralf Winkler in Dresden
1945
Penck wird als Kind Zeuge des brennenden Dresden
1953-54
Besuch von Mal- und Zeichenkurse mit Jürgen Böttcher
1955
Beginn einer Lehre zum Musterzeichner bei der
VEB DEWAG (Volkseigener Betrieb Deutsche Werbeagentur)
1956
Abbruch der Lehre, erfolglose Bewerbung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) und in Berlin-Weißensee;
Beginn der autodidaktischen Auseinandersetzung mit Malerei, Bildhauerei, Film und Musik
1957
Begegnung mit Georg Kern (Baselitz);
Entstehung erster figurativer Skulpturen und Studien
1961
Erste „System-Bilder“, Portraits und Selbstportraits
1963
Wandbild „Das geteilte Deutschland“ in einem Kellerraum in Dresden;
Einzug in das Atelier Lange Strasse
1964
Auseinandersetzung mit Kybernetik sowie mit anderen Wissenschaften;
Entwicklung der „Systembilder“ und ersten „Standart-Bilder“
1965
Teilnahme an einer Ausstellung im Puschkin- Haus, Dresden;
Begegnung mit Michael Werner
1966
Kandidat für den Verband Bildender Künstler Deutschlands (VKBD);
Druck von Holzschnitten; Aktzeichenkurse an der HfBK
1967- 70
Entstehung von Zeichnungen und ersten Symbolen
1968
Annahme des Pseudonyms A.R. Penck nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck, ergänzt um sein Vornamensinitial „R“;
erste Ausstellung in der Galerie Hake, Köln
1969
Ausstellung in der Galerie Michael Werner, Köln
1970- 71
Schriftliche Formulierung des „Standart“- Bergriffs;
erste museale Einzelausstellung „Zeichen der Verständigung“ im
Krefelder Museum Haus Lange;
Bekanntschaft mit Markus Lüpertz, Jörg Immendorff und Harald Szeemann;
Teilnahme an der Documenta V in Kassel;
„A.R. Penck: Training mit Standart”, Galerie im Goethe- Institut/Provisorium, Amsterdam
1973-74
Ablösung des „Standart“- Prinzips durch Annahme des Pseudonym „Mike Hammer“;
sechsmonatige Einberufung in die Armee;
bis ca. 1976 Ablösung des Mike Hammer Pseudonyms durch „T.M.“ (Tancred Mitchell/ Theodor Marx bzw. „theoretisches Modell“); erste Übermalungen;
„A.R. Penck: Installation – Paintings, Films, Books, Sound tapes and photographic documentation“, Anna Leonowens Gallery, Nova Scotia College of Art & Design, Halifax; „A.R. Penck“, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
1975
Erste große Retrospektive „A.R. Penck“ in der Kunsthalle Bern;
Verleihung des Will Grohmann Preises durch die Akademie der Künste West- Berlin;
„A.R. Penck“, Van Abbemuseum, Eindhoven
1977
Entstehung der ersten Holzskulptur; Teilnahme an der Documenta VI in Kassel;
Erste Begegnung mit Jörg Immendorff in Ost-Berlin
1978
„A.R. Penck. Y. Zeichnungen bis 1975 ,Kunstmuseum Basel, Basel;
Bündner Kunstmuseum Chur, Chur; Museum Ludwig, Köln
1979
Herausgabe der ersten Schallplatte von „Gostritzer 92“;
„A.R. Penck. Y. Zeichnungen bis 1975”, Mannheimer Kunstverein, Mannheim;
„A.R. Penck: Concept of Conceptual Space”, Museum Boymans van Beuningen, Rotterdam
1980
Übersiedlung nach Westdeutschland;
Verleihung des Rembrandt Preises durch die Goethe Foundation in Basel;
Freundschaft zu Markus Lüpertz und Per Kirkeby; Besuche bei Joseph Beuys;
„A.R. Penck. Zeichnungen und Aquarelle”, Städtisches Museum
Leverkusen, Schloss Morsbroich, Leverkusen
1981
„A.R. Penck”, Kunstmuseum Basel, Basel;
„A.R. Penck: Gemälde und Handzeichnungen“, Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln;
„a. Y. (A.R. Penck) T. Standart-West”, Kunsthalle Bern, Bern;
„A.R. Penck: Paintings“, Ileana Sonnabend Gallery, New York
1982
Teilnahme an der Documenta 7, Kassel;
Arbeit mit Eisen und Bronze;
Erste Ausgabe der Zeitung „Krater und Wolke“
„A.R. Penck. 45 Zeichnungen. Bewusstseinsschichten“, Kunstmuseum Bonn, Bonn
1983
Ausgedehnte Reise nach Israel;
Umzug nach London später nach Irland
1984
Teilnahme an der 41. Biennale von Venedig zusammen mit Lothar Baumgarten;
Verstärktes Interesse an Musik, insbesondere Jazz;
„A.R. Penck: Malerei und Zeichnung 1980-1982”, Maeght Lelong, Zürich;
„The Poetry of Vision”, The Guinness Hop Store, Dublin;
„A.R. Penck: Recent Paintings”, Akira Ikeda Gallery, Tokyo
1984-85
Entstehung von zahlreichen Miniaturskulpturen aus Bronze
1985
Verleihung des Kunstpreises der Stadt Aachen;
„A.R. Penck: Mike Hammer Konsequenzen”, Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach
1986
Entstehung von ersten Skulpturen aus Carrara Marmor
1987
Verleihung des NORD/LB Kunstpreises Hannover;
„A.R. Penck. The Northern Darkness: Recent Sculpture / New Painting”, Orchard Gallery, Derry;
„A.R. Penck: Zeichnungen und Druckgraphische Werke im Basler Kupferstichkabinett“, Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach;
„A.R. Penck in Cambridge“, Kettie’s Yard Gallery, Cambridge;
„A.R. Penck: Was einem Emigranten durch den Kopf geht“, Galerie Springer, Berlin;
„A.R. Penck“, Van Abbemuseum, Eindhoven
1988
„A.R. Penck”, Nationalgalerie, Staatliche Museen Preussischer Kulturbesitz, Berlin;
„A.R. Penck: Skulptur und Zeichnung“, Kestner-Gesellschaft, Hannover;
„Tekeningen: A.R. Penck”, Haags Gemeentemuseum, Den Haag
1989
Professur an der Kunstakademie Düsseldorf;
„A.R. Penck”, Mary Boone Gallery, New York;
„A.R. Penck; A Survey of Prints”, Stuart Gerstman Galleries, Richmond, Australien;
„A.R. Penck”, Magasin 3 Stockholm Konsthall, Stockholm
1990
„A.R. Penck: Skulpturen und Zeichnungen”, Bielefelder Kunstverein e.V., Bielefeld;
„A.R. Penck: Opere Recenti“, Gallery in Arco, Turin
1991
„Krater und Wolke – an art magazine edited by A.R. Penck”, Michael Werner Gallery, New York; „A.R. Penck: Drawings, Paintings, Sculptures and Ceramics from the Visser
Collections”, Museum Boymans-van Beuningen, Rotterdam;
„A.R. Penck”, The Irish Museum of Modern Art, Dublin
1992
Teilnahme an der Documenta IX, Kassel ;
„A.R. Penck: Lithographien”, Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn;
„A.R. Penck in Dresden: Analyse einer Situation“, Gemäldegalerie Neue Meister im Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dresden;
„A.R. Penck: Standart-Modelle”, Galerie Michael Werner, Köln
1993
„A.R. Penck: Grossskulptur”, Deutsche Bank, Luxemburg
1995
„Couplet 4. A.R. Penck – Sculptures”, Stedelijk Museum, Amsterdam;
„A.R. Penck”, Galleryism, Seoul;
„A.R. Penck: Drawings, Paintings, Sculptures – 1962-1990”, Museum Het Domein, Sittard; „A.R. Penck: Zeichnungen der Jahre 1965-1978“, Sammlung Ludwig, Aachen
1996
„A.R. Penck”, Galerie Fernando Santos, Porto;
„A.R. Penck”, Museo Rufino Tamayo, Mexico;
„A.R. Penck”, La mort du temps”, Galerie Jérome de Noirmont, Paris
1997
“A.R. Penck: German Darkness and Contemporary Symbol”, Hiroshima City Museum of Contemporary Art, Hiroshima;
“A.R. Penck”, The Museum of Art, Kochi, Japan
1998
Ausgedehnte Ausstellungsaktivität durch Japan
1999
„A.R. Penck. Erinnerung, Modell, Denkmal. Bronzeskulpturen 1984-
1998, Städtische Museen Heilbronn, Heilbronn Gerhard Marcks Haus, Bremen;
„A.R. Penck. Bronzeskulpturen “, Galerie Michael Werner, Köln;
„Ralf Winkler, die frühen Jahre in Dresden, 1956-1963″, Galerie Hieronymus, Dresden
1999/2000
„A.R. Penck. Dogma and Dialektik“ Galerie Michael Schultz, Berlin
2000
„A.R. Penck“, Georg-Kolbe-Museum, Berlin; Galerie Winter, Wiesbaden; Galerie Schröder+Dörr, Bergisch-Gladbach;
„A.R. Penck. Sur les méthodes de la peinture“, Galerie Jérôme de Noirment, Paris
2001
„A.R. Penck. Frühe Bilder. Dauerleihgaben aus Privatbesitz“, Kunstsammlungen Chemnitz, Chemnitz; „A.R. Penck. Nord-Ort”, Galerie Terminus, München;
„A.R. Penck, Roter Mann auf dem Weg”, Galerie Triebold, Rheinfelden
2002
„A.R. Penck: TM Works on Paper”, Michael Werner Gallery, New York;
„A. R. Penck. Variationen über ein Thema“, Galerie Michael Schultz, Berlin;
„A. R. Penck. Neue Bilder”, Galerie Michael Werner, Köln;
„Ralf Winkler. Frühe Arbeiten. Bilder und Zeichnungen aus einer Dresdner Privatsammlung, Galerie im Schloss Wiligrad, Kunstverein Wiligrad e.V., Lübstorf;
„A. R. Penck. Malerei, Skulptur, Zeichnung, Graphik”, Galerie
Noah im Glaspalast, Augsburg;
„A. R. Penck – Druckgraphik aus eigenem Bestand des MOG Regensburg”, Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg
2003
„A.R. Penck: Jenseits der Kriege. Bilder aus dem Jahr 2002, Galerie
Michael Werner, Köln;
„A.R. Penck. Weltsicht 1968-2002 “, Museum Küppersmühle Sammlung Grothe, Duisburg
2004
„A.R. Penck: Paintings from the Seventies”, Michael Werner Gallery, New York;
„Auswahl”, Galerie Michael Werner, Köln;
„A.R. Penck”, Patrick Painter Inc., Santa Monica;
„A.R. Penck: Constructions”, Michael Werner Gallery, New York;
„German Art. Deutsche Kunst aus amerikanischer Sicht.“, Städel Museum, Frankfurt a.M.
2005
„A.R. Penck, Per Kirkeby, Markus Lüpertz”, Gallery W52, New York;
„A.R. Penck: Retrospective 1978 – 2002. Paintings and Sculpture”,
Galerie Forsblom, Helsinki;
„Works on Paper”, Michael Werner Gallery, New York;
„A.R. Penck: New Paintings”, Galerie Michael Werner, Köln;
„A.R. Penck”, Art & Public, Genf;
„Private Corporate III. Sammlung Daimler Chrysler – Sammlung Heliod
Spiekermann“, Daimler Chrysler Contemporary, Haus Huth, Berlin;
„Neuerwerbungen. Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, A.R. Penck.
Gemälde und Skulpturen“, Kunstsammlungen Chemnitz;
„Die obere Hälfte. Die Büste seit Auguste Rodin“, Städtisches Museum
Heilbronn;
„Works from the sixties“, Galerie Michael Werner, Köln;
„Atlas – Dialog der Weltkulturen”, HBV Kunst Palais, München;
„Erste Präsentation”, Akademie-Galerie – Die neue Sammlung, Düsseldorf
2006
„A.R. Penck“, Mitchell-Innes & Nash, New York;
„Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, A.R. Penck”, Shanghai Zendai
Museum of Modern Art, Shanghai;
„Beautiful Cynicism”, Arario Beijing, Beijing;
„Dereconstruction”, Barbara Gladstone Gallery, New York;
„Penck and Baselitz from Beyeler”, Michael Werner Gallery, New York
2007
„A.R. Penck: Der Begriff Modell“, Neues Museum – Staatliches
Museum für Kunst und Design, Nürnberg;
„A.R. Penck: Retrospektive”, Schirn Kunsthalle, Frankfurt und Kunsthalle zu
Kiel;
„A.R. Penck. Bilder aus den 60er Jahren“, Galerie Michael Werner, Köln;
„Scenes and Sequences”, Peter Blum Edition, New York;
„A.R. Penck. Gemälde und Zeichnungen aus den 1960er und 1970er Jahren”, Galerie
Daniel Blau, München;
„A.R. Penck. Neue Arbeiten”, Galerie Michael Schultz, Berlin
2008
„Paintings 1963-77”, Galleri Bo Bjerggaard, Kopenhagen;
„A.R. Penck: Peinture, Système, Monde“, Musée d’Art moderne de la ville
de Paris, Paris;
„A:R. Penck: Die Achtziger Jahre”, Julius Werner Berlin, Berlin;
„Café Kranzler 1981: A.R. Penck – Reinhard Stangl, Emmanuel P. G”, Galerie Emmagoss,
Dresden;
„Penck-Terck-Opitz-Gallasch. Arbeiten Dresdner Künstler aus den 1970er Jahren”, Villa Eschebach, Dresden;
„A.R. Penck“, Galerie Scheffel, Bad Homburg;
„Sein und Wesen. Der unbekannte A.R. Penck”, Städtische Galerie Dresden, Dresden;
„A.R. Penck: Paintings from the Eighties”, Michael Werner Gallery, New York
2009
„Art of Two Germanys/Cold War Cultures”, LACMA, Los Angeles,
weitere Stationen der Ausstellung Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg und Deutsches Historisches Museum, Berlin;
„Paint Made Flesh”, Frist Center for the Visual Arts, Nashville, weitere Stationen der Ausstellung The Phillips Collection, Wahsington, D.C. und Memorial Art Gallery, Rochester, New York;
„Edition Copenhagen Retrospective 1959-2009”, Den Frie Udstilling, Copenhagen;
„1968: Die Große Unschuld”, Kunsthalle Bielefeld, Bielefeld;
„A.R. Penck: Neue Arbeiten“, Galerie Michael Werner, Köln
A.R. Penck lebt und arbeitet in Dublin und Düsseldorf.
(Die Zusammenstellung der biografischen Daten sowie Ausstellungen fußt auf Recherchen in Ausstellungspublikationen sowie in online verfügbaren Quellen.)
A.R. Penck – Informationen zu Leben und Werk
Wie kaum ein anderer deutscher Künstler löste A.R. Penck durch seinen individuellen Stil einen Schub in der allgemeinen Entwicklung der Künste in Deutschland aus. Bereits in der DDR thematisiert Penck immer wieder die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft. Mit seiner unverwechselbaren Art abstrahiert der Künstler Figuren und Symbole und kreiert ein universales Vokabular, in dem die Erinnerung an den Beginn der Malerei mit der Gegenwart und der modernen Naturwissenschaft zu einem innovativen Bildkosmos verschmilzt.
A.R. Penck – Ausstellung in Hilden
| 22.08.09 | bis | 27.09.09 |
Ausstellungstermin in Hilden: 22.08.2009-27.09.2009
A.R. Renck: Alles, was ein Mensch ist – Der Frankfurter Schirn zeigt die erste große A.R. Penck-Retrospektive seit 20 Jahren (gefunden in Welt online vom 18. Juni 2007 von Uwe Wittstock)
Alles, was ein Mensch ist
den vollständigen Artikel finden Sie unter: www.welt.de
Wer der Wahrheit des Menschen – wenn es denn so etwas gibt – auf die Spur kommen will, hat die Wahl zwischen zwei entgegengesetzten Wegen. Er kann sich an die Oberflächen halten, kann den wunderbaren, bodenlosen Wechsel der Erscheinungsbilder und Moden erforschen, in dem die Menschen sich darstellen und verlieren. Dieser Weg wird von Künstlern gern beschrieben als der Versuch, eine Zwiebel zu schälen. Ibsen hat in “Peer Gynt” dieses Gleichnis benutzt und jüngst Günter Grass in seiner Autobiografie: Erst die unabsehbare Folge von Schichten verrät und verbirgt zugleich, was im Menschen steckt.

