JÖRG IMMENDORFF

Alles, was wichtig war (gefunden auf Landeszeitung.de am 11.07.08)

11.07.08 JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

Das Hamburger CCH wird zum “temporären Museum” für Jörg Immendorffs Kunst

oc (www.landeszeitung.de) Hamburg. Da prangt er schräg im Plakat, der Künstler, in einem “Muscle Shirt” mit “La Paloma”-Druck, goldberingt und mit gut zwei Kilo Kartoffeln im Arm. Grimmig der Blick, eine Popstar-Pose. Jetzt aber, ein Jahr nach seinem Tod, ist wohl die beste Zeit, noch einmal mit der Kunst Jörg Immendorffs Aufsehen zu erregen. Das Foto wirbt für eine ungewöhnliche Ausstellung an ungewöhnlichem Ort: die “weltgrößte” Immendorff-Werkschau, jetzt im Hamburger CCH.

“Ich möchte mit der Ausstellung auch ‘danke’ sagen für 18 Jahre Zusammenarbeit”, sagt Dirk Geuer. 40 Ausstellungen mit Immendorff hat der Galerist gestaltet, er hat auch ein Werkverzeichnis der Graphik herausgegeben. Darum konzentriert sich diese chronologisch und thematisch durchdachte Ausstellung auf das graphische Werk plus Skulpturen, zwei davon sind erstmalig zu sehen.

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Nur nicht bequem denken, werden, sein (Die Welt vom 11.07.08)

11.07.08 AKTUELLES, JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

Das Congress Centrum Hamburg zeigt das umfangreiche grafische Lebenswerk von Jörg Immendorff in einer klugen, beziehungsreichen Ausstellung

18 gewitzte kleine Bronze-Affen stehen in einer Glasvitrine; wie auf einem Laufsteg angeordnet tun sie, was sonst Menschen tun: Blumen überreichen, auf Krücken gehen, Dreck wegfegen. Die Affen sind ein wichtiges Alter Ego des Künstlers Jörg Immendorff, dem das CCH jetzt eine große Grafik-Ausstellung widmet, ausgerichtet von dem Verleger und Ausstellungsmacher Dirk Geuer, der 18 Jahre lang intensiv mit Immendorff zusammengearbeitet hat – bis zu dessen Tod im vergangenen Jahr.

30 Skulpturen, 250 Stempel, Fotos und rund 340 Grafiken lassen das grafische Lebenswerk des Künstlers wie bei einem Reigen ineinander tanzen – denn die Arbeiten sind über wiederkehrende Symbole vielfach miteinander verwoben.

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Der Malerfürst auf 2500 Quadratmetern (gefunden in der Hamburger Morgenpost am 11.07.08)

11.07.08 AKTUELLES, JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

Ungewöhnlicher Ort für die Kunst Werke von Jörg Immendorff

JUDITH FELL-ZELLER, den vollständigen Artikel finden Sie unter www.mopo.de

Grafiken und Skulpturen von Jörg Immendorff im CCH? Und dann angepriesen als “weltgrößte” Immendorff-Schau mit 650 Arbeiten auf 2500 Quadratmetern? Ob der Malerfürst, der im Mai 2007 an einer tödlichen Nervenkrankheit starb, das so gewollt hat?

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In der Schatzkammer des Malerfürsten – Weltgrößte Immendorff-Ausstellung in Hamburg (gefunden auf Bild.de am 10.07.08)

11.07.08 AKTUELLES, JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

Von VOLKER PESCHEL
Den vollständigen Artikel mit beeindruckender Bilderstrecke finden Sie unter www.bild.de

Der „Malerfürst” wurde er voller Bewunderung genannt, als „Jahrhundert-Künstler” gefeiert. Der große Jörg Immendorff starb im Mai 2007 mit 61 Jahren an ALS, einer Lähmung des Nervensystems. Ab Freitag ist im Congress Center Hamburg die weltgrößte Ausstellung mit seinen Grafiken und Skulpturen zu sehen. BILD.de erklärt die beeindruckende Schau.

Ortstermin mit Dirk Geuer (38), Kurator der Schau „Jörg Immendorff – Sein grafisches Lebenswerk und Skulpturen”. 18 Jahre lang war er Begleiter und Vertrauter des Düsseldorfer Künstlers, organisierte Ausstellungen für ihn, trug akribisch das umfangreiche Werk des Arbeitstiers Immendorff zusammen.

Der Kurator sagt stolz: „Seit 1989 arbeite ich an dieser Schau. Jetzt endlich hängt alles.”

360 teils wandgroße Grafiken, 38 Skulpturen, 250 Stempel, dazu dokumentarische Fotos. Geuer: „Alles so arrangierte, wie er es sich vor seinem Tod gewünscht hat. Als mobiles Museum mit weißen hohen Wänden.” Versicherungswert der Werke: fünf Millionen Euro….

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Persönliche Hommage an Immendorff (ddp am 10.07.08)

11.07.08 AKTUELLES, JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

«Es ist eine persönliche Hommage an mein Künstleridol», sagt Dirk Geuer. Nur mühsam kann der 38-Jährige dabei seine Tränen zurückhalten. Vor 18 Jahren habe er den 2007 verstorbenen Künstler Jörg Immendorff kennengelernt und ihn seither «in all seinen Facetten» erlebt.

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Künstlergenie Immendorff – Ausstellung nach Hamburg und Südamerika (gefunden auf Bild.de am 10.07.08)

10.07.08 AKTUELLES, JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

von Jörg Hakendahl

Ihre erste Begegnung liegt 20 Jahre zurück. Dirk Geuer (39) hatte eine Ausstellung mit 45 Grafiken in Grevenbroich organisiert. „Plötzlich stand der große Immendorff vor mir – Ledermantel, dicke Goldringe. Er klemmte mich unter seinen Arm, zog mich vor die Fotografen, sagte: Ihm gehört das Lob.“ Der Beginn einer engen Zusammenarbeit und Freundschaft.

Heute eröffnet der Düsseldorfer Galerist („Geuer & Breckner“) im CCH Hamburg die größte Immendorff-Ausstellung, die es je gegeben hat. 610 Werke, darunter 340 Grafiken, 250 Stempel, 20 Skulpturen, Zyklen wie das berühmteste Motiv „Café Deutschland“. Dirk Geuer: „Die Ausstellung spiegelt das ganze Leben und die Schaffenskraft von Jörg Immendorff wider.“ Dazu gehört auch eines seiner letzten Werke – der „Goldene Schröder“. (Anmerkung: Grafik zu dem Gemälde, das im Kanzleramt zu sehen ist)

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Frage und Antwort zu den Grafiken von Jörg Immendorff

10.07.08 AKTUELLES, JÖRG IMMENDORFF

Wissenswertes über die Produktion und Legitimation von Grafiken

Als Experten für Immendorffs Teilwerk der Grafik hat Geuer & Breckner sachverständige Informationen zusammengestellt. Dabei stützt sich die Galerie, die zugleich auch als Verlag und Ausstellungsorganisatoren tätig ist, auf die kontinuierliche, direkte Zusammenarbeit mit dem Künstler, die 18 Jahre lang bis zu seinem Ableben währte. Einer der Höhepunkte dieser engen Verbindung (neben den zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland:siehe beispielsweise die Fotostrecke zum Projekt in China) war die gemeinsame Erarbeitung des ersten grafischen Werkverzeichnisses, dessen Inhalt Jörg Immendorff Seite für Seite unter Zeugen kontrolliert und persönlich freigegeben hatte.

Zusammenfassung:

  • Legitimiertes und in der Endfassung unter Zeugen freigegebenes Werkverzeichnis Immendorffs gewährt höchste Transparenz im grafischen Werk Immendorffs!
  • Bisher bekannte Grafikeditionen, von 30 verschiedenen Verlegern herausgegeben, legitimiert und authentisch durch Übergabe des Druckstockes an Verleger, Signatur durch Künstler und Nummerierung.
  • Freihandsignatur bis 2003, ab 2004 (aufgrund der Erkrankung ALS) Stempelsignatur und Schablonensignatur unter Zeugen im Atelier durch Ateliermitarbeiter. Schablonen- und Stempelsignatur bereits im Werkverzeichnis dokumentiert und somit von Jörg Immendorff legitimiert und bestätigt.
  • Verleger und Drucker aller Editionen bekannt.
  • Keine Fälschungen bekannt.

Frage und Antwort zu den Grafiken von Jörg Immendorff
>> Übersicht

>> Warum Ausstellungen mit seinem grafischen Werk?
>> Wie kam es zum grafischen Werkverzeichnis Immendorffs? Welchen Umfang hat es?
>> Wie entsteht eine Grafik?
>> Wer sind die Drucker und Verleger von Immendorffs Grafiken?
>> Welche Grafiken hat Immendorff selbst geschaffen?
>> Wie verhält es sich mit den Signaturen?
>> Gibt es Fälschungen im Bereich der Grafik?
>> Könnte man die Blätter nachdrucken?
>> Sind die späten Grafiken (aus 2007) legitimiert worden?


Malerfürst im Kongresszentrum (gefunden in Welt am Sonntag vom 06. Juli 2007)

06.07.08 AKTUELLES, JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

Von Katja Engler, www.welt.de

Der Ausstellungsmacher Dirk Geuer zeigt Grafik und Skulpturen von Jörg Immendorff an ungewohnter Stelle: Die Werke des Künstlers, der im vergangenen Jahr starb, sind ab 11. Juli im CCH am Dammtor zu sehen. Als Dirk Geuer ein kleiner Junge war, nahmen ihn seine Eltern oft mit in die Ateliers der Maler, mit denen sie als Kunsthändler zusammenarbeiteten. Dann spielte er zu Füßen von Salvador Dalì oder Miró, während seine Eltern sich interessante Bilder aussuchten.

An dieses vertraute Gefühl erinnerte sich der heutige Verleger und Ausstellungsmacher Geuer, als er im Alter von 20 Jahren zum ersten Mal das Atelier von Jörg Immendorff betrat. Damals bewunderte er den Maler über alle Maßen und hatte sich, blutjung und unbekannt, ein Konzept für eine Grafik-Ausstellung überlegt. Der Malerfürst im langen Ledermantel brauchte nur wenige Minuten zum Überlegen, bis er dem jungen Mann die Hand reichte als Zeichen seines Einverständnisses. Aus diesem ersten Kontakt wurde eine intensive, 18 Jahre währende Zusammenarbeit und Freundschaft, die bis zu Immendorffs Tod im Mai des vergangenen Jahres dauerte.

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Ermittlungen: Welcher Immendorff ist echt? (gefunden auf wz-online.de am 25.06.08)

25.06.08 JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

von Helga Meister

Düsseldorf. Der Maler Jörg Immendorff war in den letzten Jahren seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt und konnte seine Hände nicht mehr bewegen. Das Malen der Bilder und das Signieren der Leinwände überließ er notgedrungen seiner Werkstatt. Die Frage nach dem Original ist damit nicht einfach zu beantworten. Nun soll sie die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft beantworten…

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Ein temporäres Museum für Jörg Immendorff in Hamburg (Pressemitteilung vom 22.06.08)

22.06.08 AKTUELLES, JÖRG IMMENDORFF, PRESSE

Am 10. Juli 2008 eröffnet die große retrospektive Ausstellung “Jörg Immendorff – das grafische Werk und Skulpturen” ihre Pforten im Congress Center Hamburg. Warum wird eigentlich eine so hervorragende Ausstellung in einem Congress Center präsentiert und nicht in einem renommierten Museum?

Der Kurator der Ausstellung, Dirk Geuer , erklärt: “Ausgangspunkt für diese Ausstellung die Zusammenarbeit und enge achtzehnjährige Beziehung zwischen Jörg Immendorff und mir. In dieser Zeit durft ich für ihn an ca. 40 Ausstellungen initiieren und in seiner Philosophie umsetzen. Mir geht es persönlich um eine Hommage an mein Künstleridol Jörg Immendorff. Anfang 2006 haben wir bereits gemeinsam mit ihm die Idee Grafikretrospektive im CCM Mainz geboren und en detail mit ihm erarbeitet.

Bestechnend fand Immendorff dabei, ein “temporäres Museum” zu schaffen, das heißt einen Raum für die Kunst zu gestalten und nicht die Kunst in die Restriktionen eines bestehenden Museums einzubringen – räumlich und inhaltlich. Der individuelle Parcoursbau, die Ausleuchtung und Hängung im “temporären Museum” im CCH Hamburg, ja selbst die Rahmung der Werke entspricht exakt den Vorgaben und Qualitätsmaßstäben Immendorffs, die er noch für Mainz definiert hatte…

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