PRESSE

Berlin Zeichnet – Ausstellung in der Versicherungskammer Bayern, München – 08.06.11 bis 11.09.11

01.06.11 AKTUELLES, AUSSTELLUNGEN, PRESSE

08.06.11bis09.11.11

Berlin zeichnet! Ausstellung vom 8. Juni bis 11. September 2011 im Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern!

Berlin boomt. Die Metropole zieht spätestens seit dem Fall der Mauer viele künstlerische Kräfte auf sich. Zahlreiche Künstler, aber auch Galerien konzentrieren sich in den letzten Jahren in Berlin und auch die Museumsszene profitiert enorm von dem Aufschwung, den die Stadt genommen hat. Es sind große Namen, die Berlin immer wieder als Ort nobilitiert haben, aber vor allem die junge Szene trägt zu einer neuen Virulenz der Stadt bei und überwindet damit den immer noch beklagten Mangel an großen Sammlern und Mäzenen. (mehr)


Helden-Dämmerung – Markus Lüpertz Ausstellung “Sagenhaft” in der Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg

28.02.11 AKTUELLES, MARKUS LÜPERTZ, PRESSE

Quelle: Main Echo

Aschaffenburg Brauchen wir heute noch Helden? Diese antiken Gestalten mit übermenschlichen Kräften, die ihr eigenes Schicksal und das anderer in andere Bahnen lenken konnten. Der Künstler Markus Lüpertz beantwortet diese Frage mit seinen Werken, die ab dem heutigen Freitag im Rahmen der Ausstellung »Markus Lüpertz – Sagenhaft« in der Aschaffenburger Kunsthalle Jesuitenkirche zu sehen sind. (mehr)


Berlin Zeichnet – Dominikanerkirche Osnabrück – 18.12.10 – 10.04.11

14.12.10 AKTUELLES, AUSSTELLUNGEN, PRESSE

18.12.10bis10.04.11

Ausstellung “Berlin zeichnet!”

23 aktuelle Positionen von Arbeiten auf Papier in der Kunsthalle Dominikanerkirche

Zeichnung von Jorinde Voigt

„Ein Bild für BILD“-Besuch beim Nagelkünstler Günther Uecker: „Kunst kann man nie in Geld aufwiegen“

09.12.10 AKTUELLES, GÜNTHER UECKER, PRESSE

„Ein Bild für BILD“-Besuch beim Nagelkünstler Günther Uecker: „Kunst kann man nie in Geld aufwiegen“

In dieser Woche präsentierte BILD das Werk „Verletzungen – Verbindungen“. „Ein Bild für BILD“ in Originalgröße, geschaffen von Günther Uecker (80), einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwart!

Günther Uecker

BILD besuchte Günther Uecker in seinem Atelier am Düsseldorfer Hafen. Der Künstler öffnet die Tür. Er ist fröhlich, voller Energie und erfrischend uneitel. Latzhose, Shirt und Lederweste – Uecker trägt die Künstler-Uniform – und zahllose Farbkleckse sind seine Orden.

1930 in Wendorf / Mecklenburg geboren. Von 1949–1953 Studium in Wismar und an der Kunstakademie Berlin. 1953 Flucht aus der DDR.

Mit lockeren Schritten nimmt Uecker die Treppe zu seinem 400 Quadratmeter großen Arbeitsraum in der ersten Etage. Alles ist in Weiß. Der runde Tisch für ein Dutzend Gäste, das riesige Sofabett, die Segeltücher vor den Fenstern. Es ist die kreative Heimat eines Heimatlosen, der auf der Halbinsel Wustrow an der Ostsee aufwuchs.

Uecker: „Ich glaubte zunächst an die Entwicklung der jungen DDR, war in der FDJ und konnte mir ein Leben in einem antifaschistischen Staat vorstellen.”

Warum dann die Flucht aus der DDR? „Der Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953 änderte alles. Die Gewalt, mit der die Proteste niedergeschlagen wurden, hat mich erschreckt. Ich musste weg. Zum anderen wollte ich die Welt sehen.” Er zieht nach Düsseldorf, setzt sein Studium an der Kunstakademie fort und wird schnell zum Star.

Uecker betritt jetzt sein Atelier in der 2. Etage – er nennt es „Werkstatt“, das klingt mehr nach Handarbeit. Hier erschafft er seine berühmten Nagelbilder. Und hier entsteht auch das „Bild für BILD“.

Stört es Uecker, dass er seit fast fünf Jahrzehnten für die Öffentlichkeit der „Nagelkünstler” ist?

Es stört ihn – und es schmeichelt ihm. Er sagt: „Wenn einer sein Charakteristikum entwickelt, ist es unvermeidbar, diese Handschrift fortzusetzen. Es ist die Chiffre seines Lebens.“

Ueckers Werke erzielen auf Auktionen bis zu einer Million Euro.

„Das befremdet mich sehr. Kunst kann man nie in Geld aufwiegen.” Aber ist Geld nicht wichtig? „Nein, da ich den ganzen Tag in der Werkstatt arbeite, kann ich kaum Geld ausgeben. Ich habe so viel, wie ich brauche. Das reicht.”

Was ist für Uecker Luxus?

„Frei zu sein, in guten Hotels zu wohnen und zu reisen.”

Welche Reise wird er nie vergessen?

„Laos. Ich war dort 1973 während des Vietnamkriegs. Das hat mich tief bewegt.”

Die Erfahrung des Krieges hat Uecker geprägt. Für „Ein Herz für Kinder“ hat er eine limitierte Edition vom „Bild für BILD“ geschaffen, deren kompletter Erlös in Hilfsprojekte für Kinder in Pakistan fließt.

Uecker: „Ich fühle mit diesen Kindern, die unter der Flut, einem eiskalten Winter und der unkontrollierbaren Gewalt des Krieges leiden. Es ist ganz wichtig, dieses Mit-Gefühl zu entwickeln. Da ist jede einzelne Geste von Bedeutung.“


Benefizauktion Günther Uecker – Verletzungen Verbindungen

09.12.10 AKTUELLES, GÜNTHER UECKER, PRESSE

Artikel der BILD ZEITUNG:

GÜNTHER UECKER (80)

Er hat das „Bild für BILD“ für Sie

geschaffen

Günther Uecker arbeitet in seinem Atelier

Günther Uecker in seiner Werkstatt

Günther Uecker (80) zählt seit rund fünf Jahrzehnten zu den wichtigsten deutschen Künstlern
der Gegenwart. Seine Bilder sind in den Sammlungen der wichtigsten Museen der Welt (u. a.
MoMA New York), erzielen auf Auktionen bis zu einer Million Euro.
Uecker ist ein Mann mit einer deutsch-deutschen Biografie. Er wurde 1930 in Wendorf in Mecklenburg
geboren, verbrachte seine Jugend auf der Halbinsel Wustrow. Von 1949 bis 1953 studierte er Malerei
in Wismar und an der Kunstakademie Berlin, bevor er 1953 die DDR verließ.
Uecker macht Karriere im Westen. An der Kunstakademie Düsseldorf setzte er sein Studium fort.

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MARKUS LÜPERTZ – Metamorphosen der Weltgeschichte – 11. März – 6. Juni 2010 in der Albertina

15.03.10 AKTUELLES, AUSSTELLUNGEN, MARKUS LÜPERTZ, PRESSE

11.03.10bis06.06.10

Markus Lüpertz Ausstellung Albertina Wien

Wien (albertina) – Markus Lüpertz zählt seit Langem zu den international bedeutendsten deutschen Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart. Die Präsentation in der Albertina fokussiert zentrale Themen seines Gesamtwerks und ermöglicht mit einem retrospektiven Blick eine spannende Annäherung an den Schaffensprozess des 1941 geborenen Malers, Grafikers und Bildhauers: Deutsche Motive, Akte und die Auseinandersetzung mit Sujets der klassischen Kunst -und Kulturgeschichte werden in einer repräsentativen Auswahl von ca. 100 Arbeiten sowie 7 Bozzetti zur Skulptur „Daphne“ (2002–2005) gezeigt.

Den Kern der Ausstellung bilden rund 15 – bislang selten präsentierte – monumentale Werke auf Karton, wie sie seit den 1960er-Jahren entstehen und Schlüsselpositionen im Œuvre von Markus Lüpertz einnehmen. Die Zusammenstellung spannt den Bogen bis hin zu aktuellen Werkgruppen und berücksichtigt besonders das medienübergreifende Gestaltungsprinzip des Künstlers.

Hier noch ein kontroverser Artikel der FAZ vom 09.03.10 mit dem Titel “Markus Lüpertz’ Wiener Lektionen – Berlin ist eine hysterische Nutte” von Dirk Schürner.


GÜNTHER UECKER wird 80. Jahre alt

14.03.10 AKTUELLES, GÜNTHER UECKER, PRESSE

Am 13. März 2010 wird Günther Uecker 80 Jahre alt, zu dem Geuer & Breckner und ihre Belegschaft herzlich gratulieren. Lieber Herr Uecker, wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie, Gesundheit, Frieden und weiterhin soviel kreative Schaffenskraft die uns immer wieder in Erstaunen und Bewunderung versetzt. Auf noch viele lange Jahre in Freundschaft und guter Zusammenarbeit.

Hier finden Sie ein interessantes Interview mit Günther Uecker in der Rheinischen Post vom 12.03.10.


Senkrechtstarter der Grafik (Westdeutsche Zeitung vom 22. Januar 2010)

08.02.10 AKTUELLES, PRESSE

Helga Meister schreibt über Geuer & Breckner, den Grafikmarkt und die Künstler Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, AR Penck, Günther Uecker und Heinz Mack.

Till Breckner und Dirk Geuer


Markus Lüpertz – Gottvater Lüpertz – Malerei als Geniestreich – Kunstzeitung 10/2009

27.11.09 AKTUELLES, MARKUS LÜPERTZ, PRESSE

von Karl Schmid

In der Malerei gibt es keine Zeit«, lehrt Markus Lüpertz, Jahrgang 1941, und der Zuhörer ist zunächst geneigt, dem wortgewaltigen Künstler zu glauben. Schließlich beansprucht er für sich und seinen Berufsstand nicht weniger als den Status der Genialität, eine gesellschaftliche Stellung, die unvergleichlich und führend sein soll. Denn letztlich, so meint der prominente Maler, der als Professor jahrzehntelang den pinselnden Nachwuchs, ebenso autoritär wie traditionell, zur Gehorsamkeit getrieben hat, wird Geschichte nach schöpferischer Leistung bewertet. „Bildende Kunst“, so sagt Lüpertz, „ist nicht pädagogisch, nicht politisch, nicht dafür da, die Menschheit zu retten oder dass der Urwald überlebt.“

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Niels Sievers – Die Nacht in uns: Über den Maler Niels Sievers

27.11.09 AKTUELLES, PRESSE

Von Julian Mieth

Es sind hoffnungslose, düstere Szenen, die, auf Leinwand gebannt, so merkwürdig aus der Zeit gerissen scheinen. Eine neblige, mond- und sternenlose Nacht hat sich wie ein Leichentuch über die endlos weite See gesenkt. Ein Segelschiff steht in weiter Ferne bedrohlich schief zwischen Himmel und Wasser, ganz so, als könnte es augenblicklich von den Elementen verschlungen werden. Was der Maler Niels Sievers hier großformatig auf die Leinwand bringt, hat jedoch wenig mit klassischen Seestücken zu tun. Sievers Welt scheint aus den Angeln geraten zu sein: Der Horizont ist bedrohlich aus der Balance geraten, es wäre nicht verwunderlich, wenn sich plötzlich wie in einem Comic-Strip das Meer samt Schiff aus dem Bildausschnitt ergießen würde. (mehr)